Gregorius Bar-Hebraeus (auch Bar , Bar Ebroyo oder Abulfaragus, * 1225 oder 1226 in Malatya - " 30. Juli 1286 in Maraga bei dem Hoflager des Ilchans) war ein Universalgelehrter und Maphrian des Ostens der Syrisch-Orthodoxen Kirche im 13. Jahrhundert.
Bar (Bar-Hebraeus ist die lateinisierte Form dieses Namens) wurde auf den Namen Johannes getauft. Wie sein Beiname anzeigt, entstammte er einer Familie, es ist jedoch unklar, ob erst sein Vater oder Vorfahren zum Christentum waren. Sein Vater war Arzt. Die Muttersprache von Bar-Hebraeus war syrisch, aber er erlernte schon die arabische und die Hoch-syrische Sprache, die nur noch in der Literatur und der Liturgie verwendung fand. Er wuchs in Malatya (Melatia) auf, das zu dieser Zeit zum seldschukischen Sultanat Rum Die Stadt, bzw. das Kloster von St. war Residenz des jacobitischen Patriarchen.Daraufhin widmete er sich theologischen Studien, die er in Antiochia vollendete, wohin sein Vater 1244 vor den Mongolen war. Nach eigenen Angaben beherrschte er auch die griechische Sprache. Er sprach und konnte Persisch zu mindest lesen.
Nach dem Studium der Medizin und Theologie wurde er im Alter von 20 Jahren in Antiochia Priester, siedelte dann nach Tripolis wo er bei nestorianischen studierte. Er wurde 1246 durch den jakobitischen Patriarchen zum Bischof von Guba geweiht. Mit der Bischofsweihe erhielt er den Namen Gregorius. Bald wurde er Bischof von Lakabhin. 1252 nahm er an der Synode in St. teil, auf der nach dem Tod von Ignatius Bischof Dionysus von Melatia als neuer Patriarch wurde, wobei die Regeln des Kirchenrechtes nicht eingehalten wurden. Bar-Hebraeus wurde von Dionysos nach Mesopotamien zu seinem Rivalen Johannes Barmaderi, dem Primus des Ostens geschickt, der 1256 Patriarch von Aleppo wurde, scheinbar, um ihn dazu zu bewegen, die Wahl von Dionysos anzuerkennen, eine Mission, die ohne Erfolg blieb. Danach reiste Bar-Hebraeus mit seinem Neffen in den Tur Abdin, um Spenden zu sammeln. Danach wurde er nach Damaskus geschickt, um von dem dortigen Statthalter die Ernennung von Dionysos zu bekommen. Da bekannt wurde, dass er Verbindungen zu den Mongolen unterhielt, gab es Schwierigkeiten, und nur durch die Vermittlung des koptischen Gelehrten Ibn Amid lenkte der Statthalter schliesslich ein. Danach wurde Bar-Hebraeus von Dionysos zum Bischof von Aleppo ernannt, aber Johannes Barmaderi gab die Stelle einem anderen. Auf einer Synode in Sis wurde Johannes als Patriarch und Bar-Hebraeus zog sich mit seinem Vater in das Kloster von zurck.
Als die Mongolen 1258 Bagdad eroberten, das die Stellung von Dionysos, der zu dem Khan gute Beziehungen unterhielt. 1259 wurde Dionysos durch den Ilchan formell als Patriarch anerkannt. Dionysos war jedoch in seinen Methoden der Geldbeschaffung nicht und wurde im Februar 1259 durch einen Diakon, einen und einen Laien in St. vor dem Altar ermordet. Die Mongolen bestraften den Mord, aber Johannes Barmaderi war nun der unbestrittene Patriarch, scheint den mongolischen Einflussbereich aber vermieden zu haben und blieb bis zu seinem Tod 1263 in Kilikien. Bar-Hebraeus reiste zur Wahl seines Nachfolgers nach Sis. Die Wahl fiel auf den Abt Joscha, der als Ignatius am 6.1. 1264 Patriarch wurde. Bar-Hebraeus wurde am 20.1. Katholikos (syrisch: Maphrian = Befruchter) des autonom verwalteten Ostteiles des syrisch-orthodoxen Patriarchats Antiochia, ein Amt, das seit 1258 vakant gewesen war. In Anwesenheit von Hethum I., dem von Armenien wurde er in der Kirche St. Theotokos in Sis geweiht. Der Khan ihn im Amt, und Bar-Hebraeus reiste nach Mosul.
Er konnte aber wegen der politischen Unruhen erst 1266 sein Amt in Tagrit am Tigris antreten. Sein Amt ist vergleichbar mit dem heutigen Rang eines
Seit seinem 20. Lebensjahr war er als Autor Er galt unter den syrischen Schreibern als der gebildetste, und der Historiker seiner Zeit. Bar-Hebraeus legte in Tikrit eine Bibliothek an.
Er war auch als Arzt sehr dass der damalige Ilchan (wohl 1263) sich nur von ihm behandeln
Sein Leben und Werk wurde durch seinen Bruder beschrieben.
Er verfasste 30 Schriften aus dem Gebiet der Astronomie, Ethik, Grammatik, Kirchenrecht, Mathematik, Medizin, Philosophie und der Theologie Die meisten seiner Werke sind in Sprache, die profanwissenschaftlichen Werke, vor allem die Weltgeschichte, in arabischer Sprache verfasst. Bar gilt als letzter der syrischen Schulgelehrsamkeit und kann sich mit den Scholastikern durchaus messen.
Bar Hebraeus wrote a manual of world history with the title "the history of the dynasties" from beginning of the creation to into the year 1273 n.Chr. this work contains valuable information about the Sarazenen, tatarische Mongols and about conquests of Dschingis Khan.
Developed a flowering secondary literature, which referred all together to its work, whose title fills today several sides in the catalog of the British museum.
Owing to bar Hebraeus the up to then most accurate alignment of the chronological registration of the sarazenischen dynasties could be accomplished.
Its ethical (of Ethikon, asketisches text book) and mystischen works reflect the school knowledge of its time and point parallels to Ghazali (here above all Ihya ulum aluminum DIN ) do not witness up, however from own practice. Its philosophical works represent, like the works of the abendl¤ndischen Scholastik an argument particularly with Ibn Sina, relations with the works are not however missing.
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